Motivation in Jordanien

6. Mrz 2022 | Persönliches | 0 Kommentare

Kaum bin ich 24 Stunden im Ausland, habe ich schon so viel erlebt. In dem Land, in dem ich noch für die nächsten 19 Tage bin, sind die Menschen sehr hilfsbereit und freundlich. Man spricht Arabisch, auch Englisch, aber nur selten Deutsch. Das Abenteuer ist mir sicher. Ich genieße erst einmal einen Kaffee mit Kardamom, der köstlich schmeckt.

Ich bin in Jordanien, einem Land, dessen Sprache ich nicht verstehe. Ich kann weder Arabisch schreiben noch lesen oder gar verstehen. Was ich aber sehr gut verstehe, ist die Freundlichkeit der Menschen. Ich bekomme bereits am Flughafen Hilfe beim Koffertragen, man erklärt mir geduldig mit Händen und Füßen, was ich tun muss, wo ich einen Geldautomaten finde und bietet mir beim Konditor, bei dem ich mir ein Stückchen „oriental sweet“ gekauft habe, ganz selbstverständlich ein Wasser an.

Der Taxifahrer ist sehr hilfsbereit und macht mit mir noch eine kleine Stadtrundfahrt und erzählt mir dabei viel Interessantes über Madaba, der Stadt, in der ich während meines Aufenthaltes hier wohne.

Gleich am nächsten Morgen lerne ich schon viele Menschen an der Deutsch-Jordanischen Universität kennen, an der ich hier arbeite. Ich habe mich für ein Programm beworben, das den kollegialen Austausch fördert und dazu einlädt, nach Jordanien zu reisen und die KollegInnen dort kennenzulernen. Ich hatte Glück und wurde eingeladen.

Luisa, die alles bestens organisiert hat, begleitet mich am ersten Tag über den Campus und zeigt mir die Universität. Ich lerne noch andere wichtige Personen kennen, die hier für den internationalen Austausch zuständig sind und bringe herzliche Grüße vom International Office aus Nürtingen mit.

An der German-Jordanian University studieren unter anderem angehende Architekten und Ingenieure. Alle lernen hier Deutsch. Für einige ist das sehr schwer, weil die Sprache so ganz anders als ihre Muttersprache ist. Ich bin hier, um Deutsch als Fremdsprache zu unterrichten und um den hier arbeitenden Deutsch-Dozenten Feedback zu ihrer Arbeit zu geben. Außerdem biete ich zwei Workshops zum Thema Motivation in Deutschkursen für die Dozenten an. Denn wenn eine Sache wichtig ist, dann die, dass Deutschkurse dazu motivieren sollen, mehr zu wollen und die schöne deutsche Sprache im besten Fall ein neues Hobby wird. Das klingt gut, oder? Eine Sprache so zu lernen, dass man nicht genug davon bekommt.

Um Studierenden, die besonders innovativ sind, einen Raum für ihre schöpferischen Fähigkeiten zu geben, gibt es hier den Innovation Space. In so einem Incubator-Raum, wie man ihn auf dem Foto sieht, können Startups ihre Ideen entwickeln und innerhalb von sechs bis zwölf Monaten in eine Form bringen und Business- und Marketingstrategien entwickeln. Der Vorteil: Die Räume sind für die Studierenden kostenlos und ideal, um kreativ zu arbeiten.

Einer der Leitsprüche hier im Space lautet:

If you think you are too small to have an impact … Try going to bed with a mosquito in the room.

Das sagt alles, oder?

Im Innovation Lab nebenan können ganz praktische Ideen umgesetzt werden, z. B. mithilfe von 3D-Druckern oder Augmented und Virtual Reality.

Wenn auch du Deutsch lieben willst und immer besser werden möchtest, dann hol dir hier meine praktischen Tipps, die dir helfen, die deutschen Artikel ganz leicht zu lernen. Ich verspreche dir, dass dir die Tipps helfen werden. Du willst doch motiviert sein, oder? 😊

https://petravelten.com/checklistetipps

 

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